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Vor dem Praktikum

Vor dem Praktikum

vor dem Praktikum Gerade die Zeit zwischen dem Schulabschluss und dem Beginn der Ausbildung oder des Studium bietet jungen Leuten eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen im Berufsleben in Form eines Praktikums zu sammeln. Viele Firmen bieten Möglichkeiten, für einige Wochen oder Monate als Praktikant tätig zu sein und sich zu informieren, wie der spätere Alltag im gewünschten Beruf aussehen könnte.

Wer neben der Berufserfahrung auch gerne etwas für die Sprachkenntnisse tun möchte, der hat zusätzlich die Möglichkeit, ein solches Praktikum auch im Ausland zu absolvieren.

Auf der Suche nach einer Praktikumsstelle gibt es verschiedene Möglichkeiten, fündig zu werden. Zum einen empfiehlt es sich, einfach bei Unternehmen in Wohnortnähe anzufragen. Darüber hinaus bieten viele Firmen offene Praktikumsstellen auch in Tageszeitungen oder auf entsprechenden Webseiten an. Gerade das Internet ist mittlerweile sehr hilfreich bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Es finden sich eine Vielzahl an Webseiten, die kostenlos hilfreiche Informationen und auch Stellenangebote zur Verfügung stellen.

Als Praktikant in einem Unternehmen sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass eine solche Beschäftigung meist ohne Bezahlung oder nur gegen eine geringe Aufwandsentschädigung erfolgt.

Jeder, der schon einmal ein Praktikum absolviert hat, wird möglichen Interessenten bestätigen, dass es nicht immer ein Zuckerschlecken ist und auch weniger spannende Arbeiten wie Kaffee kochen durchaus zum Aufgabenbereich eines Praktikanten gehören. Da bringen auch Beschwerden und lange Gesichter nichts, denn schließlich ist man ja im Unternehmen, um etwas zu lernen und Erfahrungen zu sammeln und nicht, um überzogene Ansprüche an den Arbeitgeber zu stellen. Wenn sich natürlich die Tätigkeiten nicht über das Kaffee kochen hinaus bewegen, ist es durchaus angebracht, nachzufragen und ggf. auch den Praktikumsplatz zu wechseln.

Ein Praktikum ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit, vor allem für diejenigen, die sich bei der Wahl des passenden Berufes noch unsicher sind, eine Entscheidungshilfe zu bekommen. Aber Achtung: Es bringt im Gegenzug auch nichts, unzählige Praktika zu absolvieren, denn irgendwann erleichtert es die Entscheidung nicht mehr, sonder verkompliziert sie nur noch mehr.


Welche Chancen bieten Praktika?

Jedes Praktikum trägt dazu bei, Erfahrungen zu sammeln, im Alltag sowie im Berufsleben. Erst durch Praktika lernt man die jeweiligen Berufsbranchen kennen. Zudem sammelt man seine ersten Kontakte, die für die kommende Zukunft wichtig sein können, vorallem wenn das Praktikum zufriedenstellend abläuft.

Praktikanten müssen bei einem Praktikum in der heutigen Berufswelt nicht mehr nur Kaffee kochen oder den Hof fegen. Vielmehr hat sich herauskristallisiert, dass Praktikanten schon nach kurzer Zeit ein hohes Maß an Verantwortung übernehmen müssen und sich dadurch profilieren können. Erst dadurch lernt man bei einem Praktikum die Praxis einer Branche und kommt mit Menschen in Berührung, die für das spätere Berufsleben wichtig sind.

Weiterführende Literatur dazu gibt es hier:


Praktika - Chancen und Risiken
Ein Praktikum sollte dafür da sein, sich in einem Berufsfeld umzuschauen. Theoretische Reflexion kombiniert mit praktischer Erfahrung bringt einen dabei vielleicht weiter. Man sollte sich nicht nur auf das verlassen, was man hört oder liest, sondern sich selbst ein Bild machen, wobei ein Praktikum natürlich sehr hilfreich ist. Damit aus einem Praktikum Erfahrung und somit Erfolg herausspringt sollte man vorbereit sein. Das Buch "Praktika - Chancen und Risiken" von Daniela Steinmacher ist hier ein gutes Hilfsmittel.

Der passende Job.

Den passenden Beruf zu finden ist für viele junge Menschen nicht einfach. Bevor man viele verschiedene Praktika ausprobiert und sich seiner Sache nicht wirklich zu hundert Prozent sicher ist, sollte man lieber einen Augenblick Ruhe einkehren lassen.

Im Anschluss daran hilft immer eine kritische Selbstreflexion, die einem vermittelt, was man tatsächlich kann und was man tatsächlich will. Erst dadurch findet man zu seinem Traumjob. Durch viele Praktika signalisiert man eher seine Unentschlossenheit und nicht seine Flexibilität.

Hierzu der passende Literaturtipp:

Der Job, der zu mir passt
Welcher Job passt zu mir? Diese Frage stellen sich viele Schulabgänger, Hochschulabsolventen und Berufstätige. Uta Glaubitz gibt mit ihrem Buch "Der Job, der zu mir passt: Das eigene Berufsziel entdecken und erreichen" wertvolle Tipps, wie man seinem Traumberuf näher kommen kann oder ihn sogar findet.

Wie finde ich das passende Praktikum?

Der erste Schritt, das richtige Praktikum zu finden, resultiert aus der richtigen Entscheidung, die man durch sein auferlegtes Ziel findet. Welches Praktikum ist vonnöten, um den Job zu bekommen, der mir Freude macht bzw. den ich ausüben will?

Meist kommt auf der Suche nach dem passenden Beruf das Interesse für spezifische Berufszweige und man spezialisiert sich. Ein vorher absolviertes Praktikum trägt dazu bei, dass man Erfahrung sammelt und sich wesentlich besser in seinem zukünftigen Beruf auskennt. Aller Anfang ist schwer und mit viel Aufwand verbunden, aber es zahlt sich meist aus, da jeder Schritt das Ziel näher kommen lässt.

Hierzu der passende Literaturtipp:

Jobguide Praktikum
Im Jobguide Praktikum kann der Praktikumssuchende jederzeit während der Suche nach einem Praktikum den Stellen- und Arbeitsmarkt im Blick behalten.
Er beinhaltet außer den freien Praktikumsplätzen noch Tests, Förderprogramme und Erfahrungsberichte.

Das richtige Verhandeln - die Vergütung.

Nicht alle Praktikumsbetriebe bezahlen Ihre Praktikanten auch. Grundsätzlich gilt, dass wer nur das Berufsleben kennenlernen möchte, keinen Anspruch auf eine Vergütung hat, sondern nur, wer berufliche Kenntnisse erlangen möchte. Erkundige dich also vorher, ob du mit einer Vergütung rechnen kannst.

Im Inland ist es möglich, für das Praktikum zwischen 300 und 800 € im Monat vergütet zu bekommen, besonders in der freien Wirtschaft. Im öffentlichen Dienst oder bei Vereinen bekommt man eher nichts vergütet.

Die Vergütung erfolgt meistens als monatliche Pauschale, aber es kann auch stündlich oder wöchentlich abgerechnet werden. Manchmal musst du selbst dafür sorgen, dass dein Honorar versteuert wird.

Die Arbeitsbedingungen für ein Praktikum sind nicht einheitlich festgelegt. Für manche Berufsfelder gelten tarifliche Vergütungen. Kinderpfleger, Rettungsassistenten, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Heilpädagogen, pharmazeutisch-technische Assistenten, Masseure und medizinische Bademeister erhalten nach Tarifvertrag eine Vergütung von durchschnittlich 1.250 € im Monat.

Wer nicht unter diesen Tarifvertrag fällt, für den gelten die Richtlinien für Praktikanten der Tdl, welche regeln, welche Praktikanten unter das Berufsbildungsgesetz (BBiG) fallen und welche nicht. Wer unter dieses Gesetz fällt, hat nach § 17 Anspruch auf eine angemessene Vergütung.

Wer nicht unter das Berufsbildungsgesetz (BBiG) fällt, hat zwar keinen Anspruch auf eine Vergütung, aber die meisten Praktikumsbetriebe vergüten das Praktikum dennoch.

Hierzu der passende Literaturtipp:

Bewerben um ein Praktikum
Ein Praktikum wird heutzutage immer wichtiger. Die beiden Autoren Christian Püttjer und Uwe Schnierda beschreiben in ihrem Buch "Bewerben um ein Praktikum" wie man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch ein Praktikum erheblich erhöht und was man vor und während eines Praktikums alles beachten sollte.