Praktikums News
24.06.2009
Facharbeitspreis Physik für exzellenten Nachwuchs - Werkstudent des Exzellenzclusters MAP erhält Auszeichnung
Facharbeitspreis Physik für exzellenten Nachwuchs - Werkstudent erhält AuszeichnunDer gerade mal 16jährige Nachwuchswissenschaftler fertigte die Facharbeit 2007 zu einem Thema aus der Medizinphysik am Maier-Leibnitz-Labor bei Privatdozent Walter Assmann (Ludwig-Maximilians-Universität) an und ist damit bereits im "Jugend forscht"-Wettbewerb Regionalsieger und 2. Landessieger in Bayern geworden. In seiner Arbeit hat er die Dosiswerte für ein radioaktiv strahlendes Implantat, mit dem Vernarbungen nach Operationen an Harn- oder Gallenwegen behandelt werden sollen (BetaMod-Projekt, gefördert von der Bayerischen Forschungsstiftung) mit Programmen des CERN auf Supercomputern simuliert. Dabei konnte er den Aufwand durch geschickte Programmierung so drastisch reduzieren, dass solche Berechnungen nun in vielen Fällen sekundenschnell auf einem einfachen PC ausgeführt werden können. Zusätzlich hat er auch experimentell die Richtigkeit seines Programms gezeigt.
Der "Gewinn" bei "Jugend forscht" war ein vierwöchiges ForschungsPRAKTIKUM im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, während dessen er ein neues, universell einsetzbares Simulationsprogramm geschrieben hat. Mit Hilfe dieser Software können Physiker nun ein komplettes Strahlsystem maßgeschneidert konzipieren, ohne die einzelnen Variablen extra berechnen zu müssen.
Clemente erhält den Preis zusammen mit seinem Abiturzeugnis im Maria-Theresia-Gymnasium München überreicht. Trotz der Auszeichnung im renommierten Jugend-forscht-Wettbewerb ist er auf den Preis stolz: "Eine solche Anerkennung von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat schon ein großes Gewicht, denn das ist eine fachliche Autorität. Beim Facharbeitspreis zählt vor allem die wissenschaftliche Leistung und deshalb freue ich mich darüber ganz besonders!"
Lucas Clemente studiert seit diesem Jahr bereits Informatik und Physik und arbeitet in seiner freien Zeit als Werkstudent in der Nachwuchsgruppe "Freie-Elektronen-Laser" von Prof. Florian Grüner an der Ludwig-Maximilians-Universität. Dieser lobt den Preisträger ebenfalls: "Trotz seines jungen Alters ist er in der Gruppe absolut anerkannt als Software-Spezialist und bringt sich sehr konstruktiv in verschiedene Projekte der Gruppe ein". Den Büchergutschein will Clemente, der nebenbei in guter Familientradition auch ausgezeichnet Klavier spielt, in Wissenschaftliches investieren: "Wahrscheinlich etwas zur Relativitätstheorie oder vielleicht die Feynman-Vorlesungen, die zum Standardwerk für Physikstudenten zählen."
Der "Gewinn" bei "Jugend forscht" war ein vierwöchiges ForschungsPRAKTIKUM im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, während dessen er ein neues, universell einsetzbares Simulationsprogramm geschrieben hat. Mit Hilfe dieser Software können Physiker nun ein komplettes Strahlsystem maßgeschneidert konzipieren, ohne die einzelnen Variablen extra berechnen zu müssen.
Clemente erhält den Preis zusammen mit seinem Abiturzeugnis im Maria-Theresia-Gymnasium München überreicht. Trotz der Auszeichnung im renommierten Jugend-forscht-Wettbewerb ist er auf den Preis stolz: "Eine solche Anerkennung von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat schon ein großes Gewicht, denn das ist eine fachliche Autorität. Beim Facharbeitspreis zählt vor allem die wissenschaftliche Leistung und deshalb freue ich mich darüber ganz besonders!"
Lucas Clemente studiert seit diesem Jahr bereits Informatik und Physik und arbeitet in seiner freien Zeit als Werkstudent in der Nachwuchsgruppe "Freie-Elektronen-Laser" von Prof. Florian Grüner an der Ludwig-Maximilians-Universität. Dieser lobt den Preisträger ebenfalls: "Trotz seines jungen Alters ist er in der Gruppe absolut anerkannt als Software-Spezialist und bringt sich sehr konstruktiv in verschiedene Projekte der Gruppe ein". Den Büchergutschein will Clemente, der nebenbei in guter Familientradition auch ausgezeichnet Klavier spielt, in Wissenschaftliches investieren: "Wahrscheinlich etwas zur Relativitätstheorie oder vielleicht die Feynman-Vorlesungen, die zum Standardwerk für Physikstudenten zählen."




