Schlechtes Wetter auf dem Arbeitsweg: So bereitest du dich vor

Morgens regnet es in Strömen, die Straßen sind voller Autos und deine Bahn hat Verspätung. Gerade im Herbst und Winter kann der tägliche Arbeitsweg schnell zur Herausforderung werden. Besonders wenn du ein Praktikum machst und pünktlich im Unternehmen erscheinen möchtest, sorgt schlechtes Wetter manchmal für zusätzlichen Stress.

Dabei lässt sich vieles bereits im Voraus planen. Mit der richtigen Kleidung, einer passenden Route und etwas zusätzlicher Zeit kannst du auch bei Regen, Schnee oder starkem Wind entspannter zur Arbeit kommen. Schlechtes Wetter auf dem Arbeitsweg muss schließlich nicht automatisch bedeuten, dass du zu spät oder völlig durchnässt im Büro ankommst.

Plane bei schlechtem Wetter mehr Zeit ein

Eine der wichtigsten Vorbereitungen beginnt bereits am Vorabend. Wenn für den nächsten Morgen Regen, Schnee oder Glätte angekündigt sind, solltest du deinen Arbeitsweg etwas genauer planen.

Prüfe die Wettervorhersage und informiere dich über mögliche Einschränkungen im Straßenverkehr. Gerade bei starkem Regen oder winterlichen Bedingungen können Busse und Bahnen verspätet sein. Auch auf den Straßen kann es zu längeren Fahrzeiten kommen.

Plane deshalb einen zusätzlichen Zeitpuffer ein. Wie viel Zeit du benötigst, hängt von deiner Strecke und deinem Verkehrsmittel ab. Bei einem kurzen Fußweg reichen möglicherweise wenige zusätzliche Minuten. Wenn du mit mehreren öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, solltest du etwas großzügiger planen.

Hilfreich ist es außerdem, eine alternative Verbindung zu kennen. Vielleicht fährt ein anderer Bus in die Nähe deines Unternehmens oder du kannst bei einer Störung auf eine andere Bahn umsteigen.

Wenn du mit dem Auto zur Arbeit fährst, solltest du besonders bei Schnee und Glätte ausreichend Zeit einplanen. Denke daran, dass du möglicherweise zunächst deine Scheiben freimachen musst. Auch die Parkplatzsuche kann bei schlechtem Wetter länger dauern.

Wichtig ist allerdings, dass du dich nicht unter Druck setzt. Sicherheit geht immer vor Pünktlichkeit. Es bringt nichts, bei Glätte zu schnell zu fahren oder bei starkem Regen unvorsichtig unterwegs zu sein, nur um einige Minuten zu sparen.

Die richtige Kleidung macht den Arbeitsweg angenehmer

Nasse Schuhe, kalte Hände oder eine durchnässte Jacke sind kein angenehmer Start in den Arbeitstag. Deshalb lohnt es sich, deine Kleidung an die Wetterbedingungen anzupassen.

Bei Regen ist eine wasserabweisende Jacke besonders praktisch. Ein stabiler Regenschirm kann ebenfalls helfen, sofern es nicht zu stark windet. Wenn du längere Strecken zu Fuß zurücklegst, solltest du außerdem auf geeignetes Schuhwerk achten.

Gerade im Herbst und Winter können glatte Sohlen auf nassen Wegen unangenehm oder sogar gefährlich werden. Schuhe mit gutem Profil bieten auf vielen Untergründen besseren Halt. Bei Schnee und Eis solltest du besonders vorsichtig sein.

Du musst dabei nicht unbedingt den gesamten Arbeitstag in wetterfester Kleidung verbringen. Falls dein Unternehmen einen bestimmten Kleidungsstil erwartet, kannst du beispielsweise ein zusätzliches Paar Schuhe mitnehmen und diese im Büro wechseln.

Auch eine kleine Tasche mit Ersatzsocken kann sinnvoll sein. Wenn du auf dem Weg zur Arbeit in einen starken Regenschauer gerätst, bist du froh, trockene Kleidung zur Verfügung zu haben.

Für Fahrradfahrer sind wetterfeste Kleidung und eine gute Beleuchtung besonders wichtig. Bei starkem Wind, Eis oder anderen gefährlichen Bedingungen solltest du allerdings überlegen, ob ein anderes Verkehrsmittel die sicherere Wahl ist.

Diese Dinge gehören bei Regen und Kälte in deine Tasche

Neben der richtigen Kleidung können einige kleine Gegenstände deinen Arbeitsweg deutlich angenehmer machen.

Ein kompakter Regenschirm ist besonders praktisch, weil du ihn problemlos im Rucksack verstauen kannst. Auch eine wasserdichte Hülle für deinen Laptop oder wichtige Unterlagen kann sinnvoll sein.

Gerade wenn du im Praktikum einen Firmenlaptop transportierst, solltest du darauf achten, dass dieser vor Feuchtigkeit geschützt ist. Eine normale Stofftasche reicht bei starkem Regen möglicherweise nicht aus.

Zusätzlich kann eine kleine Packung Taschentücher hilfreich sein. Im Winter sind Handschuhe und ein Schal sinnvoll, besonders wenn du morgens längere Zeit an einer Haltestelle warten musst.

Auch dein Smartphone solltest du vor der Abfahrt ausreichend aufladen. So kannst du bei Verspätungen alternative Verbindungen suchen oder deine Ansprechperson kontaktieren.

Wenn du regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, lohnt es sich außerdem, wichtige Verbindungen bereits zu Hause zu prüfen. So musst du bei schlechtem Wetter nicht erst an der Haltestelle überlegen, welche Alternative infrage kommt.

Du brauchst dafür keine besonders große Ausrüstung. Häufig reichen einige gut ausgewählte Gegenstände, die du während der kalten und regnerischen Monate dauerhaft in deiner Tasche lässt.

Was tun wenn du wegen des Wetters zu spät kommst?

Trotz guter Vorbereitung lassen sich Verspätungen nicht immer vermeiden. Vielleicht fällt deine Bahn kurzfristig aus oder eine Straße ist wegen eines Unwetters gesperrt.

Wenn du merkst, dass du nicht rechtzeitig im Unternehmen ankommen wirst, solltest du deine Ansprechperson möglichst früh informieren. Warte nicht erst, bis deine eigentliche Arbeitszeit bereits begonnen hat.

Eine kurze Nachricht kann beispielsweise so aussehen:

Guten Morgen, aufgrund einer wetterbedingten Störung im Bahnverkehr verzögert sich meine Anreise leider. Ich bin bereits auf dem Weg und werde voraussichtlich gegen 9:15 Uhr im Büro sein. Entschuldigung für die Verspätung.

Wichtig ist, dass du ehrlich kommunizierst und möglichst eine realistische Ankunftszeit nennst. Falls du diese noch nicht einschätzen kannst, kannst du das ebenfalls mitteilen.

Beachte außerdem, dass schlechtes Wetter nicht automatisch bedeutet, dass eine Verspätung entschuldigt ist. Grundsätzlich liegt der Arbeitsweg in deiner Verantwortung. Deshalb ist eine rechtzeitige Planung besonders wichtig.

Bei außergewöhnlichen Wetterereignissen solltest du jedoch keine unnötigen Risiken eingehen. Wenn beispielsweise eine offizielle Unwetterwarnung vorliegt oder dein Arbeitsweg nicht sicher zurückgelegt werden kann, solltest du dich frühzeitig mit deinem Praktikumsbetrieb abstimmen.

Schlechtes Wetter gehört besonders im Herbst und Winter zum Arbeitsalltag. Mit einer passenden Vorbereitung kannst du jedoch viele unangenehme Situationen vermeiden. Prüfe die Wettervorhersage, plane zusätzliche Zeit ein und halte geeignete Kleidung sowie wichtige Gegenstände bereit. Überlege dir außerdem schon vorher, welche alternative Verbindung du nutzen kannst.

Mach es dir zur Gewohnheit, am Abend kurz das Wetter für den nächsten Morgen zu prüfen. So kannst du deine Abfahrtszeit und Kleidung rechtzeitig anpassen. Damit startest du auch an regnerischen oder kalten Tagen besser vorbereitet in dein Praktikum und kannst dich nach deiner Ankunft ganz auf deine Aufgaben konzentrieren.