Frohes Neues Jahr wünscht Praktikum.de

Auch wir wünschen euch allen ein frohes Neues Jahr und freuen uns nach einem gelungenen Übergang auf ein aufregendes und gesünderes Jahr 2021. Auch in diesem Jahr haben wir einige Aktionen für unsere Klienten geplant und hoffen euch auch dieses Jahr mit unserem Blog umfassend zu neuen und allgemeinen Themen zu informieren. Natürlich darf auch in diesem Artikel kein Mehrwert fehlen, weswegen die Frage thematisiert wird: „Wie lange darf ich im Arbeitsumfeld und privat noch ein frohes Neues Jahr wünschen?“

Silvester ist gefeiert, neue Vorsätze gesetzt und den Liebsten hat man meist am selben Abend noch die guten Wünsche mitgegeben. Allerdings gehören auch im Berufsalltag Neujahrsgrüße zum guten Ton. Doch wie wünscht man sie sich richtig? Und vor allem: Wie lange kann man sich eigentlich noch ein „frohes Neues Jahr“ wünschen?

Frohes Neues Jahr oder frohes neues Jahr?

Es ist noch gar nicht so lange her, da musste das Adjektiv „neues“ in dem Gruß noch zwingend klein geschrieben werden. Wie Sprachexperte Bastian Sick in seiner Kolumne „Zwiebelfisch“ im Jahr 2012 schrieb, galten dabei dieselben Regeln wie für alle anderen Adjektive.
Das „frohe neue Jahr“ war demnach nicht als feststehender Begriff oder Name anerkannt, wodurch eine komplette Großschreibung erlaubt gewesen wäre. Das änderte sich aber 2017 – seitdem gilt das „Neue Jahr“ genau wie etwa der „Neue Markt“ oder die „Neue Deutsche Welle“ als feststehender Begriff.

Dementsprechend angenehm ist die Konsequenz für alle Schreibenden: Beide Schreibweisen sind zulässig, „frohes neues Jahr“ genauso wie „frohes Neues Jahr“.

Neujahrswünsche – Bis wann sind sie angebracht?

Jetzt wo wir die Frage um die Rechtschreibung geklärt haben, ist die Frage, wie lange man nun Neujahrsgrüße verteilen sollte. Gelten zu späte Neujahrswünsche schon zu schlechtem Stil?

Als Faustformel gilt: Mitte Januar sollte Schluss sein mit den Wünschen. „Man sagt, dass das neue Jahr danach schon zu alt ist“, behauptet Karrierecoach Carolin Lüdemann.
Vor allem gilt das für Neujahrsgrüße per Brief oder Postkarte. Schriftlich sollte man wirklich nur in der ersten Januar Woche grüßen oder bis spätestens zur Monatsmitte angekommen sein.

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass man bis nach Mitte Januar nicht die Möglichkeit hatte seine Arbeitskollegen, mit denen man ein lockeres und freundschaftliches Verhältnis hat, im neuen Jahr zu grüßen, drückt man hier nochmal ein Auge zu. Im Zeitalter der Handys und Digitalisierung ist es aber durchaus auch okay grüße per Textnachricht zu verschicken oder jemanden anzurufen. Gerade in der momentanen Lage wird ein digitaler Gruß eine immer wichtigere Alternative.

Neujahr in Gesprächen einbinden

Nach dem 15. Januar heißt es jedoch nicht, dass kein Gesprächseinstieg mehr mit dem Thema Neujahr sein darf. Gerade im Januar kann man das neue Jahr und die damit kommenden Vorsätze als guten Eisbrecher verwenden und bringt ein Gespräch auf eine angenehm persönliche Ebene. Achten Sie hier darauf niemandem zu nahe zu treten! Manche Vorsätze sind etwas ganz persönliches. Zudem kann man das Thema auch anders verpacken. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel der Satz „Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für Sie begonnen“. Eine freundliche, höfliche und trotzdem distanzierte Begrüßung

Das Internetportal stil.de lässt noch ein wenig mehr Spielraum bei der Frage nach dem Ablaufdatum des Neujahrsgrußes.

 

 
Umfrage der Berliner Morgenpost