Wie finde ich das richtige Praktikum für mich?

Eine Frage, die sich wahrscheinlich jeder schon mal stellen musste: Wie finde ich die richtige Praktikumsstelle für mich? Die Antwort scheint simpel: Gehe deinen Interessen nach. Viel kann man mit dieser Antwort jedoch wahrscheinlich nicht anfangen. Was sind denn genau meine Interessen und lassen sich diese überhaupt in der Form eines Praktikums wiederfinden? Wir versuchen dich mit unserem Artikel bei der Suche nach deinem Traumpraktikum auf die richtige Fährte zu führen.

Wo befindest du dich?
Du solltest natürlich zunächst einmal überlegen, an welchem Punkt du dich in deiner „Karrierelaufbahn“ befindest. Hast du gerade deinen Schulabschluss hinter dich gebracht oder vielleicht schon deine erste Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen? Egal, an welchem Punkt du dich befindest, du solltest überlegen was für Themen und Arbeitsbereiche dich interessieren: Jobs mit Kontakt zu Menschen und Tieren oder Jobs, bei denen du nicht in direktem Kontakt zu Menschen in deinem Arbeitsalltag stehst. Generell kannst du dir auch die Frage stellen, ob du gerne eine Arbeitsroutine hast oder es spannend findest, dass du am Beginn des Tages nicht weißt, was dich erwarten wird. Vielleicht ergeben sich ja sogar Praktika-Ideen aus Tätigkeiten, denen du gerne in deiner Freizeit oder in einem Hobby nachgehst. Zum Beispiel: Fotografieren, analysieren, schreiben, Arbeit mit Tieren, Nachhaltigkeit etc. Sicherlich kannst du nach deinen Überlegungen bereits einige Berufs-Bereiche aussortieren.

Mindmap anlegen
Als nächsten Schritt gibt es die Möglichkeit sich eine Mindmap zu erstellen, in der du all deine Ideen sammelst. Diese Ideen können sich in Form von Berufsbildern- oder Tätigkeiten, denen du gerne nachgehst oder die dich interessieren, äußern. Vielleicht ergibt es sich sogar, dass du verschiedene Bereiche zusammenfasst, da sie in der Ausführung recht ähnlich sind oder sich überschneiden. Nachdem du dies gemacht hast, schaust du dir dein Werk an und erkennst vielleicht schon gewisse Tendenzen. Versuche anschließend deine Notizen in Berufsfelder zu kategorisieren. Danach kann es dann richtig losgehen und du kannst dich auf die Suche nach einem Praktikum begeben.

Recherche
Wenn du also deine Notizen zu Berufsbilder umgewandelt hast, wird es Zeit sich im Web auf die Suche nach Praktikumsstellen zu begeben. Dafür findest du nicht nur über Google selbst Webseiten, die dir bestimmte Stellenanzeigen vorschlagen; du kannst dir auch direkt bestimmte Praktika-Websites heraussuchen oder auf der Karriereseite eines bestimmten Unternehmens, die dich anspricht, nach Ausschreibungen suchen.

Anschreiben und Vorstellungsgespräch
Wenn du nach diesem Prinzip deinen möglichen Praktikumsplatz suchst, wirst du in deinem Anschreiben deine Motivation und dein Interesse voraussichtlich gut erklären können. Falls es zu einem Vorstellungsgespräch kommt, wirst du dich ebenso gut erklären können, weil die Überzeugung – dieses Praktikum zu machen – gut von dir überlegt wurde. Für das Vorstellungsgespräch selbst bietet es sich an dich vorher gut vorzubereiten. Dafür schlagen wir dir vor, dass du Collegeblock und Stift bereit hältst und dir zu bestimmten Punkten Notizen machst, die dich auf dein Gespräch vorbereiten. Zu den folgenden Fragen solltest du Antworten parat haben:

  • Was weiß ich über das Unternehmen, bei dem ich mich vorstelle?
  • Warum möchte ich bei diesem Unternehmen eine Tätigkeit ausführen?
  • Was habe ich bis jetzt beruflich/ in der Freizeit gemacht, das mich für diese Tätigkeit qualifiziert?
  • Welche neuen Ideen könnte ich evtl. in das Unternehmen einbringen?
  • Was stelle ich mir unter dieser Tätigkeit bei dem Unternehmen vor?
  • Habe ich generell Fragen an meinen möglich zukünftigen Arbeitgeber?
  • Wie hoch ist meine Vergütung?

Es lohnt sich stichpunktartig oder auch ausgeschrieben ein paar Notizen zu diesen Fragen zu machen. So kannst du verhindern, dass es während des Vorstellungsgesprächs zu größeren Denkpausen kommt und du ggf. auch das Gespräch leiten kannst. Und das beste: Du fühlst dich vorbereitet- auch auch mögliche Fragen, die der Arbeitgeber stellen kann. Wenn du dann noch ein nettes Lächeln aufsetzt und freundlich bist, kann eigentlich nichts mehr schief laufen. Wir wünschen dir viel Erfolg!